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Radln für Kids in Niederösterreich

Das Radfahren ist ein großes Thema in Niederösterreich. Dabei geht es um das Radfahren als ideales Fortbewegungsmittel im Alltag - von zuhause zur Schule und zum Sportplatz -, das neben dem Beitrag zum Umweltschutz vor allem auch fit und gesund hält, Spaß macht und noch dazu eine ideale Freizeitbeschäftigung darstellt.

RADfahren ist gesund, energiesparend, kontaktfördernd, aktiv und macht obendrein noch Spaß!

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Anlässlich der Radfahrprüfung am Ende der 4. Volkschulklasse soll an alle Schüler der 4. Volkschulklasse (etwa 17.500) eine KinderRadkarte übergeben werden.

Ziel ist es, die Lust aufs Radfahren bei den Kindern - motiviert durch die bestandene Radfahrprüfung - zu verstärken und über die radbegeisterten Kinder auch die anderen Familienmitglieder zum geselligen, genussvollen miteinander Radeln auf Niederösterreichs Radrouten zu bewegen.

Die Karte zum Download >>

Die einzelnen Touren finden Sie nun nachfolgend (zum Download!):
Dateigröße: 938,2 KB

Die Touren im Überblick

Kinderradrouten im Weinviertel

Kinderradrouten an der Donau

Kinderradroute im Kamptal

Kinderradrouten im Triesting-Gölsental

Kinderradrouten in den Wiener Alpen in Niederösterreich

Kinderradrouten im Traisental

Weitere Kinderradrouten im Mostviertel

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Die Sicherheit:

Das FahrRAD
Das Fahrrad muss dem Kind passen, d.h. die Größe muss stimmen. Ist das Fahrrad für das Kind zu groß, werden das Erlernen des Radfahrens und die sichere Beherrschung des Fahrrads erschwert. Sicheres Radfahren ist nicht möglich. Am besten nimmt man das Kind beim Kauf mit, damit es einmal „probesitzen“ kann.
Alle Teile des Fahrrads müssen gut befestigt und festgeschraubt sein. Es darf keine spitzen und scharfen Teile aufweisen und sollte mit Reflektoren ausgestattet sein.

Der Helm
Förderung von Radhelmen: Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
Auf Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll fördert das Land NÖ seit 1996 Radhelme. Sie können auf www.achtung.at bestellt werden. Ein Radhelm kostet inkl. Steuer, Porto und Verpackung € 6,00.
Bisher wurden ca. 120.000 Radhelme ausgegeben. Das Tragen eines Helmes beim Radfahren kann die Schwere einer Kopfverletzung im Falle eines Unfalles verringern. Die Gefahr, in einen Unfall verwickelt zu werden, wird durch das Tragen des Helmes nicht vermindert.

Franz Stocher (Radweltmeltmeister) über Helmpflicht:
Gleich zu Beginn ein Link zu der von Radprofi Werner Riebenbauer und mir vor ca. fünf Jahren gegründeten Initiative: Profis4Helmet

Hier findest Du auch Wissenswertes zum Thema Helmkauf!

G'scheite Sprüche?

  • Wer etwas im Kopf hat, sollte es schützen!
  • Wer keinen Helm trägt, der hat darunter auch nichts zu schützen!
  • "Stets findet Überraschung statt, wo man's nicht erwartet hat!" (Wilhelm Busch) - die meisten Unfälle mit Kopfverletzungen ereignen sich ohne direktes Verschulden des Radfahrers!
  • Ein aufgeschlagenes Knie oder ein gebrochenes Schlüsselbein wachsen wieder zusammen - der Kopf sicher nicht!
  • Profis fahren mit Helm - warum nicht auch Du?
    - der untenstehende Link bringt Dich zu einem netten Foto meines Ex-Kollegen Fritz Berein und zu dessen Helm-Spruch (das Foto zeigt Dir auch, wie schön mein Job früher war… *gggg*)

25-km/h-Sturz entspricht einem "Köpfler" aus 2,5 Metern!

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Die Aufsichtspflicht der Eltern (Info von ÖAMTC):

Ist das Fahrrad erst gekauft, hilft gemeinsames Üben auf verkehrsfreien Flächen zur nötigen Sicherheit.

  • Unter zehn Jahren dürfen Kinder nur unter Aufsicht einer Begleitperson (Mindestalter 16 Jahre) Rad fahren.
  • Ab dem zehnten Lebensjahr ist die erfolgreich abgelegte Radfahrprüfung Bedingung, um alleine unterwegs sein zu dürfen.
  • Erst ab zwölf Jahren dürfen Kinder ohne Begleitung auf der Straße fahren.

In jedem Fall gilt: Eltern haften für ihre Kinder. Einerseits bewirkt eine Verletzung der Aufsichtspflicht, dass Eltern für die Schäden nach Verkehrsunfällen haften, die ihre Kinder verursachen. Andererseits ist es sogar denkbar, dass ein Kind wegen eines "Mitverschuldens" eigene Schadenersatzansprüche verliert.


Die Gesundheit:

RAD fahren ist gesund
Fahrradfahren gilt als besonders gelenkschonend, da das Körpergewicht ‚getragen’ wird und die gleichmäßigen Pedalbewegungen Knie- und Hüftgelenk nicht belasten; der Gleichgewichtssinn und die Koordination werden geschult und es lässt sich eine überaus positive Beeinflussung von Herz und Kreislauf, Muskulatur und Stoffwechsel nachweisen.

Besonders bei Familien zeigt sich ein ansteigender Trend zur Nutzung des Fahrrads in der Freizeit.
Im Alter zwischen 6 und 11 Jahren erleben Kinder eine Reihe von physischen Veränderungen. Die Arm- und Beinkoordination verbessert sich kontinuierlich; Gleichgewichts – und Orientierungssinn werden ausgeprägter und das Interesse an Bewegung und Sport in neuen Umgebungen steigt.
Outdoor-Aktivitäten für Kinder und Jugendliche sind dabei von großer Bedeutung, da gerade Heranwachsende heutzutage oft unter Bewegungsmangel leiden.
Sportliche Betätigung ist wichtig, da körperlich aktive Kinder deutlich seltener an chronischen Erkrankungen leiden und darüber hinaus ein positiveres Selbstbild besitzen.

Radeln mit der Familie
Das gemeinsame Radfahrerlebnis bewirkt überaus positive Aspekte im Hinblick auf die Stärkung der Familienbande. Das positive Erleben der eigenen Unabhängigkeit und selbstbestimmten Mobilität fördert die Eigenständigkeit. Die Unterstützung der Familien bei der Ausübung sportlicher Betätigungen in der freien Natur ist angezeigt. Die positiven physischen Effekte, das psychische Erleben der Natur sowie das wachsende Gemeinschaftsgefühl und der Spaß am Radeln in der Gruppe unterstreichen die Bedeutung des Fahrradfahrens als eine der attraktivsten Familienfreizeitbeschäftigungen.




Was heißt familienfreundlich ?

Gesucht wurden familienfreundliche Abschnitte für Familien mit Kindern ab 6 Jahren, bzw. ab 10 Jahren, als Kids, die die Fahrradprüfung am Ende der 4. Volksschule abgelegt haben.

  • Länge der Radstrecke sollte 5 bis 10 km, max. 20 km (für Geübte) betragen
  • keine Steigung
  • subjektive Sicherheit (Radstrecken für Familien und Kinder müssen vor allem ein hohes Maß an Sicherheit aufweisen)
  • keine Lärm- und Abgasbelästigung
  • die Radroute führt für Familien, die mit Kids ab 6 Jahren unterwegs sind, ausnahmslos auf einem eigenen Radweg (das ist eine ausschließlich für Radfahrer bestimmte Fläche abseits von Straßen); für ältere Kids (ab 10) führen die ausgewählten Radstrecken auch auf Nebenstraßen, Siedlungsstraßen, oder auf markierten Radstreifen am Straßenrand
  • mindestens 2,5 m breit und asphaltiert (in wenigen Fällen sind Schotterwege zugelassen)
  • kinderfreundlicher Gastronomiebetrieb mit Radabstellanlage (die Radrouten werden so geführt, dass Versorgungsstätten, Spielplätze, „Erlebnisinseln“, Schwimmbäder, in ausreichenden Abständen Rastplätze und Unterstellmöglichkeiten berührt werden)
  • Kinderspielplatz entlang des Radweges
  • oder andere "Attraktion"
  • ev. Möglichkeit der Bewältigung einer Streckenrichtung mit alternativen Verkehrsmitteln (zum Beispiel mit dem Schiff)
  • beim Einstieg: großer Parkplatz und/oder Radverleih (welcher auch über Kinderräder verfügt)
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Beschilderung
Die ‚Familienfreundlichen Abschnitte’ sind nicht gesondert beschildert; die befinden sich aber größtenteils auf Niederösterreichs touristischen Hauptradrouten, die mit den grünen Routentafeln gekennzeichnet sind.

 

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