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Erlebniswelt Mendlingtal - Hochkar - Brunneckerhütte - Schwarzalmhütte - Wiesenalmhütte - Leckermoor - Hochreit
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» Die Route
» Gehzeit
» Raststätten
» Der besondere Tipp
» Information
Das Hochkar ist der Göstlinger Hausberg mit einer Alpenstraße bis in 1.480 m Seehöhe und besitzt ein underschönes Wandergebiet mit markierten Wanderwegen u.a. zum Bergsee, zur Hochkarhöhle. Diese ist die drittgrößte Höhle von Niederösterreich.

Vom Hochkar-Schutzhaus wählt man einen linksführenden, kurzen Schiweg zur ausgedehnten Wiesenfläche des „Blachlboden“. Von hier über Wiesenflächen Richtung Schrotleitnerhütte, vorbei an Karststeingebilden, geht es in Spitzkehren auf einem nach oben führender Steig zu einem Wiesensattel (1.690 m). Vom Sattel links führt ein leichter und kurzer Anstieg zur Heuwies und über einen nach unten gehenden, steinigen Steig über eine Felskuppel mit großen Felsblöcken und einer mächtigen Lärche zur romantisch gelegenen Brunneckerhütte auf 1.470 m (1 ½ Std.).
Von der Brunneckerhütte geht die Wanderung durch ein kurzes Waldstück auf eine Wiese und mündet in eine Waldrinne zu einer Forststraße, von der man nach ca. 200 m rechts über einen Schlag ziemlich gerade nach oben gehend zur Schwarzalmhütte kommt.
Direkt von der Schwarzalmhütte rechts ansteigend führt der Weg über einen freien Wiesenrücken zu einer Abzweigung. Danach geht es links in die hochinteressante, eigentümliche Karstlandschaft des „Kessels“ hinunter. Der Weg endet auf einer Anhöhe, von der man über blumenreiche Wiesen zur Wiesenalmhütte 1.485 m gelangt.
Die Wiesenalm ist die abgelegenste, aber landschaftlich am schönsten gelegene Alm des Hochkarmassives. Im Südwesten liegt das schon erwähnte, riesige Karstgebiet des „Kessels“ mit gewaltigen Dolinen, Karrenfeldern und Karstgassen.
Von der Hütte ca. 300 m in nordwestliche Richtung liegt eine baumbestandene Bergkuppe, von der nach Norden die Betmauer abbricht.
Am westlichen Wandfuß liegt die sagenumwobene Freyndllucke.
Von der Hütte links durch mächtige Fichten. Danach folgt man den mäßigen steilen Bergkamm abwärts über einen breiten, blumenreichen Wiesenrücken mit Ausblick auf den Dürrenstein. Der Weg dreht wieder links hinunter durch einen schütteren Wald über den kleinen Bergsattel des Hochecks (ca. 1340 m Seehöhe) zu einem Zauntor (ca. 1250 m Seehöhe). Danach auf einem Steig mit vielen kleinen Kehren bergab durch einen lichten
Hochwald zu einer Forststraße, die direkt zum Leckermoor (860 m Seehöhe) – Hochreit führt (2 Std.).
Vom Hochmoor führt eine Asphaltstraße über viele schöne Bauernhöfe der Hochebene Hochreit nach Göstling.





Anreise


A1 bis Ybbs, B25 bis Göstling/Ybbs - Hochkar oder
A1 bis Amstetten West - Waidhofen/Ybbs - B31 bis Göstling - Hochkar




Die Route


Hochkar – Brunneckerhütte - Schwarzalmhütte – Wiesenalmhütte - Leckermoor - Hochreit




Gehzeit


Hochkar – Brunneckerhütte: ca. 1,45 bis 2 Stunden
Brunneckerhütte – Schwarzalmhütte: ca. 1 Stunde
Schwarzalmhütte – Wiesenalmhütte: ca. 1 Stunde
Wiesenalmhütte – Leckermoor: ca. 2 Stunden
Streckenlänge: 15 km




Raststätten


Ausgangspunkt: Hochkar–Schutzhaus
Nächtigungsmöglichkeit, Tel. 07484/7203 oder 7452

Schwarzalmhütte: vom 15. Juni bis 15. September bewirtschaftet.

Jausenstation Ablaß: Am Zielpunkt beim Hochmoor-Hochreit, Tel 07484/2422





Der besondere Tipp


Freyndllucke:
30 m lange Höhle, deren Eingangsbereich mit alten Felsritzzeichnungen bedeckt ist.


Hochmoor: Der Moorpfad Leckermoor
Das Naturschutzgebiet Leckermoos liegt in einem Hochtalboden auf ca. 860 m Seehöhe.
Das Herzstück der Besuchereinrichtungen bilden der Moorpfad mit seinen 11 Stationen rund um das Leckermoor und der Schwebesteg.

Bereits beim Eingang zum Moor werden Sie von einem überlegensgroßen Holzschmetterling, unserem Maskottchen, das Sie den ganzen Weg begleiten wird, empfangen.

Der Lehrpfad ist besonders auch auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet. Auf jeder Informationstafel befindet sich das Maskottchen, das in prägnanten Sätzen Wissenswertes vermittelt. Mit einigen wenigen Handgriffen lernen Kinder spielerisch z.B. wie viel Wasser Torfmoos speichern kann.
Richtig beeindruckend wird es dann, wenn man im Vergleich sieht, wie rasch Wasser durch Sand und Schotter abfließt, und nur zu einem geringen Teil gespeichert wird.

Bei der "Drehwürfelstation" können Knospen und Blüten den entsprechenden Baumarten zugeordnet werden. Am Ende des Schwebesteges treffen Sie auf unser buchförmig gestaltetes Moorlexikon mit zahlreichen Informationen zum Thema Moor.

Einerseits werden die Besonderheiten eines Moores und andererseits dessen Verletzlichkeit dargelegt.
Auch das "Rad der Vielfalt" lädt zum Mitmachen ein. Hier werden Ihnen die Lebensräume des Leckermoores näher gebracht.





Information


Tourismusverein Göstlinger Alpen
Tel.: 07484/502019 oder 20
Mail: info@goestling-hochkar

www.goestling-hochkar.at
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